Meist werden darunter rhetorische Techniken und Methoden verstanden um Kunden zum Abschluss zu bewegen. Diese alleine reichen in der Regel im technischen Vertrieb nicht aus. In übermäßigen Umfang eingesetzte Abschlusstechniken können sogar die gegenteilige Auswirkung oder Kaufreue zur Folge haben.
Um den Verkaufsabschluss sicherzustellen bietet Kh-Pflug ein spezielles Seminar an, das AbschlussSicherheit verleiht und über übliche Abschlusstechniken hinausgeht.
Alle Abschlusstechniken, die manipulativ oder suggestiv sind können nur einmal
eingesetzt werden. Wenn der Kunde merkt, dass er diese Entscheidung eigentlich
nicht treffen wollte kommt die Kaufreue. Er fühlt sich "über den Tisch gezogen."
bei diesem Kunden werden wir keine weiteren Geschäfte mehr machen können.
Professionelle Einkäufer oder Geschäftspartner kennen die meisten dieser
Abschlusstechniken und manipulativen Tricks bereits. Schon bei dem Versuch eine
solche Abschlusstechnik einzusetzen, werden wir keine Chance haben.
Alle klassischen, fairen Abschlusstechniken können auch im B2B-Bereich
(Business-to-Business) angewendet werden. Sie zielen darauf, eine Person zu
überzeugen bzw. sie zum Abschluss zu bewegen. Wir gehen dabei davon aus, dass
die Person mit der wir verhandeln auch der Entscheidungsträger ist. Wenn unser
Verhandlungspartner jedoch nicht der Entscheidungsträger ist und wir aus
organisatorischen Gründen keinen Einfluss auf die Person(en) nehmen könne, die
letztendlich die Entscheidung treffen, sind die Aussichten nicht mehr ganz so
hoch. Oftmals entscheidet auch ein Gremium aus Teilnehmern zu denen wir keinen
Zugang hatten (z.B. externe Berater). Unser Verhandlungspartner wird, wenn er
von unserem Angebot überzeugt ist eine Reihe unserer Argumente weitergeben und
uns unterstützen.
Die Begeisterung, die wir als Verkäufer bei diesem Menschen erzeugen konnten
verliert sich jedoch nach einigen Tagen und auch brillante Argumentationen
geraten mit der Zeit beim Kunden in Vergessenheit. So hat der Psychologe Hermann
Ebbinghaus bereits vor 100 Jahren festgestellt, dass nach nur einem Tag weniger
als 50 Prozent der gehörten Argumente noch präsent sind – mit weiter abnehmender
Tendenz.
Die klassischen Abschlusstechniken verlieren also mit der Zeit ihre Wirkung.
Entscheidungszeiträume für Investitionsgüter von mehreren Monaten sind keine
Seltenheit.
Nicht vergessen wird ein Gesprächspartner die Argumenten, die er selbst für sich
gefunden hat. Diese wird er im Buying-Team gegenüber seinen Kollegen ständig
parat haben und verteidigen.
Gerade bei großen, umfangreichen Entscheidungen wird typischerweise in
Abwesenheit des Verkäufers zum oder gegen den Kauf entschieden. Von daher kommt
es vor allem darauf an welchen „Wert“ (= Nutzen) das Angebot durch geeignete
Fragen des Verkäufers beim jeweiligen Gesprächspartner gewonnen hat.
Dies bedeutet, dass die Abschlusstechniken für Entscheidungen mit längeren
Zeiträumen, mehreren oder unbekannten Entscheidern sowie Großentscheidungen
derart gestaltet sein müssen, dass sich der Kunde das Produkt / die
Dienstleistung selber verkaufen.
Es kommt also bei diesen Entscheidungen nicht auf "Verbalkarate" an, auf das
hierzulande in Vertriebstrainings viel zu viel Wert gelegt wird. Viel wichtiger
ist es, Abschlusstechniken zu entwickeln, welche dem Kunden helfen, sich die
Vorteile und den emotionalen Nutzen des Produktes oder die Dienstleistung selber
klar zu machen und "zu verkaufen".
Consultative-Selling mit der Pascal-Fragetechnik ist eine solche
Abschlusstechnik.
Sie wird u.a. im Seminar Closing - Abschlusstechnik, AbschlussSicherheit,
AbschlussStärke gelernt und geübt.

systematischer Weg zum Auftragsabschluss siehe auch Abschlusstechniken und Pascal-Methode
bzw. das Seminar Closing - Abschlusstechnik, AbschlussSicherheit, AbschlussStärke

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Verkaufs-Marionetten
sind OUT !

Stereotype, auswendig gelernte Methoden oder Formulierungen wecken bei manchem
Geschäftspartner ein mitleidiges Schmunzeln, bei anderen sogar Aggression.
Kein Kunde möchte von Ihnen wie ein Automat bedient werden sondern persönlich
und individuell.
Provokative, suggestive oder "harte" Verkaufsmethoden, oder Konzentration vor
allem auf beeinflussende NLP-Techniken werden von professionellen
Verhandlungspartnern meist durchschaut, sind dann kontraproduktiv, wenn nicht
sogar geschäftsschädigend.
Deshalb zählen in meinen Seminaren und Coachings persönlichen Stärken,
Individualität und Authentizität!