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Wertschöpfung

Wertschöpfung, der Begriff

Wertschöpfung bezeichnet quantifiziert den eigenen Anteils die an der unternehmerischen Leistungserbringung. Die relative Wertschöpfung hängt dabei von dem Aufwand und den Einstandskosten bei Herstellung, Veredelung, Marketing und Vertrieb für ein Produkt ab.

Wertschöpfung in der Praxis


Die Wertschöpfung eines Unternehmens ist die Summe des durch die Kombination der Produktionsfaktoren geschaffenen Mehrwerts. Unter Produktionsfaktoren versteht man Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe im Rahmen der betrieblichen Produktion und der mitveräußerten ideellen Werte. Es ist der von der Unternehmung in einer bestimmten zeitlichen Periode geschaffene Zuwachs an Werten.


Wertschöpfung = Gesamtleistung (Gesamtumsatz ) – Summe aller Vorleistungen.


Je geringer die Fertigungstiefe eines Unternehmens und je geringer das Image, das vom Kunden honoriert wird, desto geringer ist entsprechend auch die Wertschöpfung.
Beispiel:
Ein Handhersteller (1) produziert die gesamte Hardware und Software des Gerätes selbst. Er hat also eine hohe Fertigungstiefe und damit auch eine hohe Wertschöpfung. So die klassische Betrachtung.
Ein anderer Handyhersteller (2) lässt das komplette Gerät auswärts fertigen und kauft das Betriebssystem zu. Man muss nun vermuten, dass er aufgrund der geringen Fertigungstiefe und des relativ hohen Preises der zugekauften Komponenten eine geringe Wortschöpfung hat. Nehmen wir jedoch an, dieser Handyhersteller hätte ein sehr gutes Image und könnte aufgrund dessen das Gerät zu einem mehrfachen des Preises verkaufen wie Hersteller 1 so ist die Wertschöpfung trotz der geringen Eigenleistung an der Produktion höher.

Wertschöpfungskette

Unter der Wertschöpfung versteht man die gesamten unternehmerischen Stationen vom Einkauf über Produktion bis zum Vertrieb ebenso wie Eigenkapitalanteil und Finanzierungskonditionen. Kosten sind dabei nicht der alleine für die Wertschöpfung entscheidende Faktor. Eine auf niedrigste Kosten optimierte Wertschöpfungskette kann fatale Folgen haben, wenn die Lieferanten nicht verlässlich liefern können oder wenn Geschäftspartner wirtschaftlich nicht stabil sind.

Zur Optimierung der Wertschöpfung müssen also immer auch  Aspekte der Stabilität in der Produktion, Lieferkette, der Einhaltung von Qualität, Vertrieb, Kundenorientierung und Terminen sowie den Schutz vor Plagiaten und Wettbewerb berücksichtigen.


 

©  Kh.Pflug (Verkaufstrainer, Berater, Coach, Fachbuchautor, Hochschuldozent)

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