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Verkaufslexikon / Vertriebslexikon

 

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Technischer Vertrieb

Messe

Verkaufspsychologie
 

Selbstwert  Eigenwert, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen


Unter Selbstwert (auch Eigenwert, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen) versteht man in der Psychologie den Eindruck oder die Bewertung, den man von sich selbst hat.
 
Verkaufs-Marionetten
sind OUT !


Stereotype, auswendig gelernte Methoden oder Formulierungen auch bei den Abschlusstechniken wecken bei manchem Geschäftspartner ein mitleidiges Schmunzeln, bei anderen sogar Aggression.
Kein Kunde möchte von Ihnen wie ein Automat bedient werden sondern persönlich und individuell.
Provokative, suggestive oder "harte" Verkaufsmethoden, oder Konzentration vor allem auf beeinflussende NLP-Techniken insbesondere wenn es in Richtung Abschluss geht werden von professionellen Geschäftspartnern meist durchschaut, sind dann kontraproduktiv, wenn nicht sogar geschäftsschädigend.
Deshalb zählen in meinem Verkaufstraining und Coaching persönlichen Stärken, Individualität und Authentizität!

 

Selbstsicherheit, Selbstwert, Selbstvertrauen

Unter Selbstwert (auch Eigenwert, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen) versteht man in der Psychologie den Eindruck oder die Bewertung, den man von sich selbst hat.

Selbstvertrauen kann dann durch äußere Faktoren beeinflusst werden, Sie können ihn aber auch selbst beeinflussen, z.B. durch ihre Gedanken und Erinnerungen, die Sie sich bewusst machen.

Mit mehr Vertrauen zu sich, dem Unternehmen, den Leistungen und Produkten
(vergl. USP) steigt auch die eigene Sicherheit.

Hierzu zwei mögliche Übungen:

 

1. Selbstsicherheit trainieren

Ängste nagen über kurz oder lang immer an der „Selbstsicherheit“. Die folgenden Übungen beugen dieser Gefahr vor und verhelfen Ihnen zu mehr „Selbstbewusstsein“ und „Sozialkompetenz“

Andere statt sich selbst wahrnehmen

Konzentrieren Sie sich auf die Menschen Ihrer Umwelt, statt sich selbst ständig ängstlich zu beobachten. Beschreiben Sie in Ihren Gedanken das Aussehen und Verhalten der anderen, interpretieren Sie deren Mimik und Gestik. Registrieren Sie, wie diese Menschen auf sie wirken (welche Gefühle, Gedanken und Reaktionen sie bei Ihnen auslösen).

Nonverbal Kontakt herstellen

Nehmen Sie zu Fremden (in öffentlichen Verkehrsmitteln, Lokalen, Geschäften) Blickkontakt auf. Lächeln Sie dem oder der anderen zu. Gehen Sie aufrecht, selbstbewusst und mit Blickkontakt auf eine fremde Person zu, um auszuprobieren, ob diese Ihnen ausweicht.

Nähe und Austausch ertragen

Begeben Sie sich in überfüllte Räume (Verkehrsmittel, Geschäfte, Lokale, Kino, Schwimmbad). Lassen Sie sich bei Verspannungen massieren. Fragen Sie in vollen Restaurants, ob Sie sich zu anderen an den Tisch setzen dürfen. Besuchen Sie Selbsterfahrungsgruppen und/oder nehmen Sie an Kursen teil, in denen man sich mit anderen austauscht. Gönnen Sie sich eine mehrtägige Gruppenreise mit fremden Personen. Organisieren Sie eine Party und laden Sie mehr Gäste ein als sonst.

Andere ansprechen

Fragen Sie Fremde auf der Straße nach der Uhrzeit oder einer Adresse, bitten Sie darum, Kleingeld für Bus oder Telefon zu wechseln. Begrüßen Sie einen unbekannten Menschen und fragen Sie, ob es sein kann, dass Sie sich bereits kennen. Sprechen Sie einen Fremden auf einer Parkbank oder einem Lokal an. Verwickeln Sie Verkäufer in Gespräche und wählen Sie dabei Personen aus, die Sie sonst eher nicht ansprechen würden. Machen Sie anderen unaufgefordert Komplimente.

Fordern üben

Teilen Sie Nachbarn Ihren Wunsch nach Ruhe mit, wenn es Ihnen zu laut zugeht. Fordern Sie Ihren Partner zu mehr Mitarbeit im häuslichen Bereich auf. Bitten Sie Bekannte darum, etwas für Sie einzukaufen. Fordern Sie im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis, was Sie sich bislang nicht trauten. Beschweren Sie sich im Restaurant über Mängel an Speisen und Getränken. Bitten Sie an Warteschlangen vor Kassen, Sie vorzulassen. Tauschen Sie fehlerhafte Ware um. Bestehen Sie darauf, den Vorgesetzten zu sprechen, wenn ein Angestellter unwillig wirkt. Bitten Sie um eine Gehaltserhöhung.

Sich in den Mittelpunkt stellen

Lassen Sie im Restaurant laut ein Besteckteil auf den Boden fallen. Probieren Sie in Geschäften mehrere Kleider aus, ohne diese zu kaufen. Rufen Sie in der Öffentlichkeit einem entfernt stehenden Bekannten laut etwas zu. Tragen Sie Kleidungsstücke, die Aufsehen erregen.  Üben Sie vor anderen Menschen Dinge, die Sie nicht gut können. Pfeifen oder singen Sie auf der Straße laut vor sich hin. Üben Sie, anderen Ihr Befinden und Ihre Gedanken mitzuteilen.

Ablehnung und Kritik riskieren

Bitten Sie jemand Fremden, Ihnen Kleingeld zum Telefonieren zu schenken oder Ihnen einen kleinen Gefallen zu erweisen. Bieten Sie Unbekannten an, Ihnen behilflich zu sein (z.B. durch Koffer tragen). Versuchen Sie, in Geschäften Preise herunterzuhandeln. Fragen Sie ein Paar, ob Sie sich zu diesem an den Tisch setzen können. Setzen Sie sich in einem Restaurant oder Verkehrsmittel auf einen reservierten Platz. Versuchen Sie, besonders abweisend wirkende Menschen in ein Gespräch zu verwickeln.

Selbst „nein“ sagen können und sich wehren

Lehnen Sie Ansprüche und Erwartungen anderer ab, die Sie nicht erfüllen können oder wollen (insbesondere unangemessene und zu umfangreiche Arbeit). Beenden Sie aktiv Gespräche (z.B. Telefonate), die Sie sonst nur aus Höflichkeit fortführen würden. Weisen Sie unsachliche Kritik und ungeduldige Unterbrechungen strikt zurück. Zeigen Sie Ruhestörern und Vordränglern Schranken auf. Weichen Sie nicht aus, wenn Ihnen jemand entgegenkommt. Gehen Sie als erster durch Türen (z.B. beim Betreten und Verlassen eines Lifts).

Klar auftreten

Benutzen Sie das Wort „ich“ statt „man“ oder „wir“. Verzichten Sie auf indirekte Redewendungen. Sagen Sie präzise, was Sie wollen („Ich verlange,..“ „Ich wünsche...“). Sehen Sie Ihrem Gegenüber direkt in die Augen. Unterstreichen Sie Ihr Anliegen mit passenden Gesten, Haltung, Gesichtsausdruck und Lautstärke.

 

2. RESET - ZURÜCK ZUM START 

      (in Anlehnung an Ronald Amsler, NLP-Institut Zürich)

Immer wieder kommt man in Situationen, wo man aussortiert, was man effektiv braucht und was nicht - sei das beim Frühlingsputz oder bei einem Umzug oder beim Kofferpacken vor einer Reise.

Wie wäre es, wenn man sich für einen mentalen Umzug bereit machen würde und sortiert, welche persönlichen Gewohnheiten und Einstellungen man gerne mitnehmen will und welche man lieber zurücklässt?

'Motivationsfragen"

  • Auf welche Leistungen in deinem Leben bist du besonders stolz?

  • Welche deiner Eigenschaften und Fähigkeiten haben dir dabei geholfen, diese Leistung zu vollbringen und mehr Selbstsicherheit zu haben?

  • Welche Eigenschaften und Fähigkeiten schätzen deine Freunde an dir?

  • Wofür kriegst du Komplimente die dir zu Selbstbewusstsein verhelfen?

  • Was sind Erlebnisse, die dich beflügeln, wenn du an sie denkst?

  • Erinnerst du dich an tolle Orte, Begegnungen mit Menschen, beeindruckende Reisen, Bücher, Filme, die deinen Horizont erweitert haben? Abenteuer, die du allein unternommen hast?

  • Hast du Erinnerungsfotos, Talismane, Souvenirs, die ressourcevolle Erinnerungen bei dir wachrufen?

  • Gibt es Freunde, Bekannte deren Gegenwart bei dir tolle Erlebnisse wachrufen und Menschen, die dich in deiner Selbstsicherheit bestärken?

  • Was für Lebenseinstellungen, Gedanken, Mottos haben dir im Laufe der Jahre geholfen und dich weitergebracht?

  • Hast du Rückschläge, Pleiten erlebt, aus denen du etwas gelernt hast?

  • Gibt es Erlebnisse, die du heute mit anderen Augen siehst als früher?

  • Was ist etwas, das du unter keinen Umständen tun würdest?
    Weshalb nicht?

  • Welches sind Episoden und Anekdoten in deinem Leben, die du gern erzählst?

  • Von was für Erinnerungsstücken kannst du dich nur schwer trennen? Woran erinnern Sie dich?

  • Kennst du Menschen, die Talente haben, die du auch gern hättest?
    Welche Vorbilder beeindrucken dich am meisten?

  • Was hast du leicht gelernt? Was lernst du generell leicht?

  • Welche Fähigkeit möchtest du gern weiter entwickeln und auf welche Art (umfassender, konsequenter, schneller, einfacher, in mehr Situationen und Lebensbereichen)?

  • Was ist wichtig an dem, was du jetzt tust?

  • Was in deinem Leben tust du wirklich gern oder würdest du gern tun?.

  • Was ist wichtig für dich an dem, was du eigentlich tun möchtest?

  • Wie kannst du von dem, was du gerne tust leben, Geld verdienen?

  • Was müsstest du wohl tun oder ändern, um dies zu erreichen?

Viel Erfolg beim Trainieren von Selbstsicherheit, dem  Selbstwert und Selbstvertrauen

 

 

   Mehr Vertriebs-Begriffe im Inhaltsverzeichnis

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