Selbstmanagement und
Selbstorganisation
1.
Zielorientierung
Motivierende
Ziele sind der stärkste Antriebsmotor für Erfolge. Sie geben dem
Handeln einen Sinn, steuern die
Motivation,
wecken die innersten Kräfte.
Machen Sie sich selbst auch deutlich, warum Sie dieses Ziel erreichen
wollen.
2. Effektiv sein
Achtung,
Effizienz ist nicht Effektivität.
(nach Dr. Stehling)
Effizienz = Die Dinge richtig tun
Effektiv = Die richtigen Dinge tun
Es ist eine großartige Sache, Dinge perfekt
zu erledigen. Doch viel wichtiger für eine Führungskraft ist es,
herauszufinden ob es wirklich die richtigen Dinge sind.
Vorsicht
vor dem Perfektionismus‑Virus! Dieses Virus lähmt die Kreativität, weil
man in der Folge viel zu sehr auf einen bestimmten Arbeitsausschnitt
fixiert ist, anstatt das Ganze im Auge zu behalten.
Wer durch
die Lupe schaut, verliert den Überblick
3.
Nein sagen können
Nicht:
•Ich weiß nicht
•Vielleicht
•Ich denk mal
darüber nach
Sondern:
•Dies gehört
nicht zu meinen Aufgaben
•Sie können es
selbst ebenso gut
•Dafür habe ich
leider keine Zeit
Sie haben das Recht, Bitten abzuschlagen,
ohne Schuldgefühle zu entwickeln
4.Entscheidungen
treffen
•Informationen
sammeln
•Entscheidungssysteme nutzen
•Entspannungsphase („darüber schlafen“)
•Entscheidung treffen
•Zur
Entscheidung stehen
und alle
Konzentration auf die Realisierung
Zögern und Unentschlossenheit (wobbeln)
erzeugen Stress
5.Prioritäten setzen
Methode 1 – Liste nach Wichtigkeit
1.
To-
Do-Liste für den nächsten Tag erstellen
mit allem, was am nächsten Tag zu tun ist.
2. nach
Wichtigkeit sortieren
3. An nächsten
Tag nach Reihenfolge abarbeiten
4. Am Tagesende wie ab Punkt 1. Für alle verbliebenen
und neu hinzugekommenen Aufgaben
|
Methode 2
„Eisenhower Methode
dringend
(noch)
nicht dringend
|
wichtig
unwichtig
|
A
Chefsache, in der
Regel nicht deligierbar
B
Selbst zu
erledigen, sollte eventuell schon vorbereitet werden durch delegieren.
C
delegieren
oder wegwerfen
D
wegwerfen
Siehe auch
Pareto-Prinzip
(80 /
20 Regel)
6.
Arbeitszeit einhalten
„Arbeit dehnt
sich immer so aus,
dass sie genau die Zeit braucht,
die man für sie erübrigen kann."
·
Planen Sie Ihre Arbeitszeit
·
Feste Vorgabe, wie lange etwas
dauern darf.
·
Selbst gesetzte Fristen einhalten
·
Keine Arbeit im Kopf oder im Koffer
mit nach Hause nehmen.
7."Leer‑Tischler" sein
·
entweder sofort bearbeiten
·
oder in eine sinnvolle Ablage Lesen Sie jede E-Mail nur ein mal
(oder löschen Sie sie schon vorher)
·
Auf den Tisch gehört nur, was zur Bearbeitung der einen aktuelle
Aufgabe erforderlich ist.
·
Fassen Sie jedes Schriftstück nur ein mal an
schnelles griffbereites Ablagesystem (z.B. Hängeordner für laufende
Aufgaben. Ordner für gelesenes und abgeschlossenes.)
8. Störungen
reduzieren
•PC
•Telefon
•Handy
•E-Mail
•Besucher
9.Berichtswesen rationalisieren
Vermeiden /
reduzieren Sie:
•Lange
Berichte
•Aktennotizen
•Rund-Mail
•Rund-E-Mails
•Formulare
10.Delegieren
•Schafft
mehr Zeit für´s Wesentliche
•Im Team bessere Lösung durch Spezialisten
•Dezentrale Lösung näher am Kunden
•Höhere Verantwortung bringt
Motivation
Achtung -
Niemand wird eine Arbeit genau so durchführen, wie Sie –
wichtig ist dass sie im Sinne der Zielerreichung durchgeführt wird.
11.
Fehlermanagement
·
Er-folge
sind die Folge richtiger Entscheidungen
·
Richtige Entscheidungen sind das Ergebnis von Erfahrung
·
Erfahrung gewinnt man durch falsche
Entscheidungen
·
Es
gibt keinen Misserfolg, denn aus Fehlern lernt man
·
Änderungen kommen durch
neue
Entscheidungen
·
Die Entdeckung von Fehlern ist ein Fortschritt
·
Fehler möglichst früh identifizieren
·
Fehler akzeptieren, nicht bestrafen
·
Fehlern auf den Grund gehen (Lernen zweiter Ordnung)
·
Regelmäßige Analyse (in Meetings),
was schief gelaufen ist und man hätte besser machen Können.
·
„Benchmarking“ Fehlervermeidung durch Vergleich (mit anderen)
12.Besprechungskultur
•So kurz
wie möglich (im Stehen ?)
•Nur mit
Vorbereitung (Besprechungs-Kontrollliste)
•Wer macht
was bis wann ?
•
Tipp:
Ein Meeting sollte nie mehr kosten,
als die Sache um die es geht.